No way to Lukla


Eigentlich wollte ich während unserer Nepalreise auch einmal nach Lukla fliegen. Lukla ist ein Ort, bzw ein Flughafen, der Ausgangspunkt für alle Everest-Touristen ist. Wer nicht gerade zu Fuss anreist,der muss mit dem Flieger von Kathmandu hierher. Das besondere an diesem Airport, gut 30 Fluglinien von KTM entfernt ist, das er zu einem der Gefährlichsten der Welt gehört. Die abfallende Start und landepiste, die am Ende steil ins Tal abfällt sind einzigartig. 

Momo, der gute Geist unseres Krankenhauses hatte ihre Beziehungen spielen lassen und etwas mit einer zwischenübernachtung dort organisiert. Als wir Momo dann kurz nach unserer Ankunft zu hause in KTM besuchten fragte sie mich:“you really want to do that?“ „why Not?“ letztlich sei es zu gefährlich, sagte sie und ihre Eltern würden ihr das nie erlauben. Die Piste sei in einem schlechten Zustand und das zur Regenzeit.  Also, wenn die Piste wirklich so wie sie Straßen hier zur zeit sind, dann sollte man diese Warnung wirklich ernst nehmen.  Nebenbei bemerkt, entwickelte sich bei mir eh ein „kleines MagenDarmproblem“ , so das ich den Tripp zumindest hätte verschieben müssen.  Und so muss ich weiter davon träumen und youtubevideos anschauen.

Landing and take off in Lukla

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Ankunft in Sankhu

Nach genau zwei Jahren sind wir wieder hier im SKM Hospital. Viel ist seitdem in diesem kleinen Land passiert. Ich war gespannt, wie sich das Erdbeben vom April 2015 noch bemerkbar macht. Ein Mitarbeiter aus dem Krankenhaus holte uns frueh morgens vom Flughafen ab und wir benötigten für die nicht einaml 20 km ungefähr 1 Stunde. Soweit – so normal. Das alles tat dem geschäftigen treiben auf den Straßen keinen Abbruch zu tun.  Die Straßen zumindest schienen schlechter zu sein als noch 2014. So tief hatte ich die Schlaglöcher nicht in Erinnerung. Am Hospital angekommen, schien auch dort alles wie immer. Es hatte eh nichts abbekommen nach dem Erdbeben,  über dem OP Trakt war lediglich eine neue Etage dazu gekommen. Nach dem ersten Kaffee warteten ein paar Patienten aber am nachmittag gab’s fuer mich noch Gelegenheit nach Sankhu hinein zu gehen. Dieser keine Ort war sehr zerstört nach dem Beben und ich war auf das schlimmste gefasst. Erstaunlicherweise sah man relativ wenig. Hier und da ein freies Grundstück wo vorher wohl ein Haus gestanden hatte und viele Haufen mit Ziegelsteine und Baumaterialien. Aber ansonsten ging alles seinen gewohnten Gang. Kinder in Schuluniform, knatternde motorraeder und das übliche Gehupe überall. Und wieder viele, viele offene Geschaefte. Ich glaube, das erste was die Menschen nach so einer Katastrophe machen ist, Handel treiben. Die Menschen haben hier ein kleines Wunder verbracht, wenn man die ersten Youtube-Videos nach dem Beben 2015 gesehen hatte. Aber auch hier schienen die Wege nicht nur wegen der anhaltenden Regenzeit,  sehr marode. Na, dann bin ich noch gespannt auf meine Lieblings Stupa in KTM. Die Anlage in Bouhda soll ja ordentlich was abbekommen haben. 

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